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*Wer bin ich? |
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Michael Egidius Luthardt
- Kindergarten, 10 Jahre polytechnische Schule; Lieblingsfächer Biologie (na klar!) und UTP (Unterrichtstag in der Produktion). Der Hang zum Handwerklichen liegt in meinen Genen.
- 1974 krasser Ortswechsel - quer durch das kleine Land ging ich an die Ostsee: Berufsausbildung mit Abitur (sehr empfehlenswert) mit dem Endergebnis Forstfacharbeiter. Frühes Erlernen der Selbstständigkeit.
- Anschließend Waldarbeiter mit Axt und Säge – erste Erfahrungen im Spannungsfeld zwischen Schutz und Nutzung der Natur.
- Eintritt mit 18 Jahren in die SED – aus voller Überzeugung für den menschlichen Sozialismus.
- Erste Dämpfer während des dreijährigen Wehrdienstes beim Wachregiment "Feliks Dzierzynski". Von 1980 bis 1985 Studium an der TU Dresden, Sektion Forstwirtschaft Tharandt. Schönste Zeit des ungebundenen Jungseins.
- Wachsende Sympathien zur Perestroika in der Sowjetunion Mitte der 80-er Jahre.
- Durch Studienvermittlung und ersten (missglückten) Versuch einer Familiengründung 1985 Ansiedelung in Eberswalde. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am damaligen Institut für Forstwissenschaften.
- Zweiter (diesmal geglückter) Versuch: Heirat und die Geburt meiner mich heute noch glücklich machenden Kinder Ludwig und Paula (beides noch Kinder der DDR und ihrer Familienfreundlichkeit).
- Tiefe Zäsur in meinem politischen Bewusstsein: das Verbot der Zeitschrift „Sputnik“ (da war er wieder) im Herbst 1988. Öffentliche Erklärung meines Unverständnisses darüber.
- In der Freizeit Suchen und Finden einer Nische im Kulturbund: Gesellschaft für Natur und Umwelt (Prägung durch Prof. Succow) und Fotografie.
- Promotion zum Doktor rerum silvaticarum (Doktor der Waldwissenschaften) kurz vor der Wende 1989.
- Danach völliger Umbruch des öffentlichen und privaten Lebens: Austritt aus der SED-PDS und 1990 Beginn einer neuen Tätigkeit im Aufbaustab des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin. In den 90er Jahren die Erfüllung der beruflichen Wünsche mit der Verantwortung für den Wald im UNESCO-Biosphärenreservat. Jahre des Aufbruchs und vieler Möglichkeiten.
- 1995 Umzug nach Chorin. Mit Beginn des neuen Jahrtausends neue Umbrüche: Trennung von der Ehefrau und ab 2002 Beginn der Tätigkeit im Landwirtschaft- und Umweltministerium in Potsdam. Tägliches Pendeln mit der Bahn.
- Engagement in der Gemeinde mit der Gründung des Bahnhofvereins Chorin zur Erhaltung des Bahnhofgebäudes. 2008 Einweihung des denkmal- und umweltgerecht restaurierten Bahnhofgebäudes in Chorin. Eröffnung des Bistros „Lindenblatt“.
- Seit 2003 Mitarbeit in der Wählergemeinschaft „Konstruktive Kommunalpolitik“ in der Gemeinde. Bei der letzten Kommunalwahl Wahl in die Gemeindevertretung. Dort Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Umwelt.
- Mein Bekenntnis: Nicht meckern, etwas tun! Einsetzen für die Rechte der Bürgerinnen und Bürger.
- Soziale Ungerechtigkeit, schlechter Umgang mit dem Volksvermögen (ideell und materiell) und Ignoranz gegenüber den Sorgen der Menschen besonders auf dem Land brachten mich den Positionen der LINKEN immer näher. Für mich die Partei in Brandenburg, mit der ich mich am meisten identifizieren kann.
- Im Herbst 2008 Kandidatur für DIE LINKE und (für mich doch überraschend klare) Wahl in den Kreistag Barnim. Hier Vorsitzender des Ausschusses für Landwirtschaft, Umweltschutz und Abfallwirtschaft.
- Seit 2009 Mitglied der Parte DIE LINKE.
- Am 13.02.2009 wurde ich zum Direktkandidat der LINKEN für die Landtagswahl im Wahlkreis 15 nominiert. Nach einem anstrengenden Wahlkampf gewann ich am 27. September diesen Wahlkreis – mit mehr als 1000 Stimmen vor dem Mitbewerber der SPD Reinhold Dellmann. Seit Oktober 2009 sitze ich im Landtag und bin dort agrarpolitischer Sprecher meiner Fraktion. Forstsetzung – siehe Aktuelles!
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